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Praktische Fälle:EU-Betrüge - Zucker

Ein Zuckerunternehmen hat festgestellt, dass im Süden Spaniens Zuckerpartien zu einem deutlich geringeren Preis als dem Marktpreis vertrieben wurde. Die EU-Marktregelung dieses Sektors ließ einen begründeten Verdacht bezüglich der Herkunft dieser Partien zu.

GRUPO HAS führte eine erste Ermittlung durch, wobei es die Käufer ausfindig machte und nachwies, dass die Ware in Säcken unseres Kunden verpackt war. Eine interne Ermittlung ergab, dass die Ware aus einer Partie stammte, die einer Firma aus Liechtenstein zum internationalen Preis verkauft worden war (40% des Wertes des Binnenmarktes), die für den Export bestimmt war und für die ein Subvention der damaligen EWG bezahlt wurde. Aufgrund dieses Umstands haftete das Unternehmen für die Rückerstattung der erhaltenen Beträge.

In erweiterten Ermittlungen, die massive Verfolgungen von Lastwägen mit einschlossen, wurde festgestellt, dass der Käufer die Sendungen in spanische Unternehmen umleitete. Nach der erneuten Versiegelung der Lastwägen, ließ er diese anschließend leer nach Portugal fahren, um die entsprechenden Exportpapiere zu erhalten. In der Ermittlung wurde auch festgestellt, dass hinter dem ausländischen Unternehmen, das die Partien kaufte, ein spanischer Staatbürger steckte.

Der Bericht von GRUPO HAS wurde als Beweis einer Anzeige gegen die spanischen Grenzbehörden beigelegt, was zur Festnahme des Käufers führte. Aufgrund des Ergebnisses der Ermittlungen konnte unser Kunde die Marktsituation in der betroffenen Zone wiederherstellen und wurde von der Haftung gegenüber der EWG, die sich aus dem vom Festgenommen begangenen Betrugsdelikts ergab, befreit.



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